Förderung von jungen Forscherinnen und Forschern - aus ihrer Begabung das Beste machen...

Für eine bessere Zukunft

Die MTZ®stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, sich nachhaltig für eine bessere Zukunft einzusetzen – ein Leben bei bestmöglicher Gesundheit und ein Altern in Würde. Dabei spielen Fragestellungen der Bioethik eine besondere Rolle.
Unser Hauptaugenmerk liegt auf einer Individualisierten Medizin bzw. Systemmedizin. Dabei wird die Systembiologie als wichtige Grundlage für eine Medizin erkannt, die immer mehr auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten eingeht. Zukünftig sollen die Erkenntnisse auch eine individuell abgestimmte Krankheitsbekämpfung erlauben. Die aktuell zunehmenden klinischen Anwendungen derartiger Modelle beweisen das.

Die Stiftung orientiert sich an der Projektförderung ihres starken Partners, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Sie ergänzt diese durch eine gezielte Individualförderung. In solchen herausragenden deutschen Forschungsclustern finden junge Talente ein optimales Forschungsumfeld.

Zur Verwirklichung unseres Zieles fördern wir die junge wissenschaftliche Exzellenz - Doktorandinnen und Doktoranden (auch Postdoktorandinnen und Postdoktoranden) ), die mit ihren Bahn brechenden Forschungsergebnissen in neue Dimensionen bei der Erforschung von Krankheitsursachen und der Entwicklung von Arzneimitteln vorstoßen. Die MTZ®stiftung möchte, dass die junge wissenschaftliche Exzellenz das Beste aus ihrer Begabung macht und ihr Potential voll ausschöpfen kann.

Der MTZ-Award(ee)

International renommierte Professorinnen und Professoren unterstützen uns. Durch diese hochkarätigen MTZ®- Auswahlgremien ist der MTZ®-Award zu einem Markenzeichen für den ersten bedeutenden Preis in der Vita des wissenschaftlichen Nachwuchses geworden.

Die MTZ-Awardees sind Forscherpersönlichkeiten, die Faszination für ihre Forschungsansätze zu wecken vermögen.

Die PreisträgerInnen werden der Öffentlichkeit vorgestellt. Dies fördert ihre Vernetzung in internationalen Forschungsnetzwerken und ermöglicht bessere Startchancen für eine internationale Forscherkarriere. Mit dem Preisgeld finanzieren wir ergänzende Studien und Teilnahme an internationalen Konferenzen.

Innovative Netzwerkorganisation

In 10 Jahren ist es uns nun gelungen, die MTZ®stiftung in Deutschland als innovative Netzwerkorganisation zu etablieren. Eine solche ermöglicht eine weltweite Kommunikation und einen Austausch von medizinischen Forschungsansätzen der absoluten Weltklasse.

Über die Auslobung des MTZ®awards und des MTZ®-MPI-Awards werden klassische wissenschaftliche Forschungsansätze gefördert.

Über die Auslobung des MTZ®-Awards for Medical Systems Biology wird der zukunftsorientierte innovative Forschungsansatz der Medizinischen Systembiologie gefördert.

Der MTZ®-Award for Medical Systems Biology ist d e r erste Nationale Nachwuchs-Förderpreis auf dem Gebiet der Medizinischen Systembiologie in Europa und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Projektträger Jülich (PtJ) ausgelobt.

Die Fülle von Daten über einzelne Zellbestandteile bzw. -funktionen, die auf verschiedenen Ebenen der Lebensprozesse mit dem klassischen wissenschaftlichen Forschungsansatz ("in vivo und in vitro") gewonnen wurde und wird (Genom, Proteom, Metabolom), wird in der Systembiologie mittels computergestützter Modellierung ("in silico") und mittels der Bioverfahrenstechnik in einen sinnvollen größeren und teilweise neuen Gesamtzusammenhang gebracht. Es geht um die Frage, wie komplexe biologische Systeme mit ihrer Vernetzung von Teilprozessen funktionieren können. Nur so können komplexe Systemeigenschaften wie die Regulation und Kontrolle biologischer Systeme, deren Steuerbarkeit und Systemverhalten beschrieben, verstanden und weiter enträtselt werden.
Mediziner, Biologen, Bioinformatiker und Naturwissenschaftler weiterer Fachrichtungen arbeiten interdisziplinär zusammen. Die gewonnenen Modelle sollen es erleichtern, Hypothesen experimentell oder am Computer zu testen und damit zu schnelleren und effektiveren Forschungsergebnissen beitragen. Diese Simulationen ersetzen immer mehr langwierige Experimente mit Zellgeweben im Labor und machen auch Vorhersagen für weitere Forschungsaktivitäten möglich.

Es ist der MTZ®stiftung aber auch ein besonderes Anliegen aufzuzeigen, inwieweit die moderne Zell-und/oder Genforschung bioethischen Ansprüchen genügt und wo mögliche Grenzen zu sehen sind. Sie leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu der gesellschaftlichen Diskussion über "eine bessere Zukunft".
Die MTZstiftung begrüßt es außerordentlich, dass die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg das Fach Ethik zum Pflichtfach mit Prüfungsabschluss in einem Medizinstudium gemacht hat. Wissenschaftliche Arbeiten von Medizinern und Biologen, die sich mit dem interdisziplinären Forschungsansatz der angewandten Bioethik beschäftigen, werden im Rahmen der Freiburger Nachwuchs-Förderpreise mit dem MTZ®-Förderpreis geehrt - erstmals in der 550jährigen Geschichte der Universität Freiburg.